FAQs

Ab wann ist eine kieferorthopädische Behandlung möglich?

Ab dem 4. Lebensjahr sind kieferorthopädische Korrekturen möglich. Sinnvoll sind sie z.B. bei starker Vor- oder Rücklage des Unterkiefers, bei  seitlichen oder frontalen Kreuzbissen sowie bei extremen Schmalkiefern.

Bis wann ist eine kieferorthopädische Behandlung möglich?

Für eine kieferorthopädische Korrektur ist es nie zu spät. Auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter kann  eine Behandlung von z.B. eng oder lückig stehenden Zähnen  durchgeführt werden.

Werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Seit dem 01.01.2004 besteht ein neues Gesetz, welches die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse regelt. Zahn- und Kieferfehlstellungen werden bei Patienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahres in sogenannte „kieferorthopädische Indikationsgruppen“ (KiG 1-5) eingestuft. Liegt ein Behandlungsgrad von 3 – 5 vor, so übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Der Versicherte muss in diesem Fall lediglich einen Eigenanteil von 20 % (bzw. 10 % beim zweiten Kind) zunächst vorstrecken. Bei erfolgreichem Abschluss wird dieser Eigenanteil dann von der Krankenkasse zurückgezahlt.