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Jeder Zahnarzt darf prinzipiell kieferorthopädisch tätig sein. Zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Qualifikationen in der Kieferorthopädie sind nachfolgend einige Berufsbezeichnungen bzw. Zusätze erläutert.

„Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“  oder  „Kieferorthopäde/in“:

Ein Kieferorthopädie ist ein Zahnarzt mit zusätzlicher,  mindestens 3-4 jähriger, ganztägiger und hauptberuflicher Facharztausbildung. Während dieser Zeit spezialisiert er sich ausschließlich auf das Fachgebiet der Kieferorthopädie, wobei  er mindestens 1 Jahr an einer Universitätsklinik tätig sein muss. Erst nach bestandener Abschlussprüfung vor der Zahnärztekammer hat er seine Kenntnisse in der Patientenbehandlung nachgewiesen und darf den Zusatz „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ oder „Kieferorthopäde“ führen.

Nur der „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ kann  Mitglied im Berufsverband der Kieferorthopäden werden und darf das nebenstehende kfo-Logo  führen.

 „Master of Science (Msc) Kieferorthopädie:

Ein “Master of Science” ist eine Zahnarzt mit zusätzlicher, nebenberuflicher Fortbildung. Eine strukturierte Fortbildung liegt im Qualitätsniveau darunter, eine fachzahnärztliche Weiterbildung darüber. Ein Masterstudiengang kann die fachzahnärztliche Weiterbildung nicht ersetzen. Ein Zahnarzt darf sich mit dieser Art der Fortbildung auch nicht „Kieferorthopäde“ oder „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ nennen.

„Schwerpunkt Kieferorthopädie“

Ein Zahnarzt mit dem „Schwerpunkt Kieferorthopädie“  darf  nach einigen Wochenendkursen und wenig kieferorthopädischen Behandlungen den Schwerpunkt "Kieferorthopädie" führen.  Diese Bezeichnung liegt im kieferorthopädischen Ausbildungsniveau unter den beiden vorgenannten Bezeichnungen.